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2026 Reisebericht Hollandreise mit dem Chinesischen Charmant Club

Hamburg - Giethoorn - Keukenhof - Gouda -Delft - Rotterdam – Zaanse Schans – Groningen - Bremen - Hamburg


Giethoorn

(Geissenhorn)

In Giethoorn wurde tief gegraben, um reichlich Torf für Wärme zu haben.

Dabei fand man im Boden das Gehörn, das Schafe tragen am Kopf ganz vöörn! (vorne)

Die Straßen wurden hier ersetzt durch Grachten (Wasserkanäle), die für Boote gute Verbindungswege machten.

Die Menschen können sich leicht finden, weil viele Brücken das Wasser überwinden!

Mit Reed gedeckt sind die Gebäude, für den Besucher eine reine Freude!

Doch für die Besitzer ist das doof , weil die Brandversicherung sehr hoch!

In Giethoorn hat ich ein Problem, Ich konnte nicht mehr weiter gehen- Den falschen Pfad bin ich gegangen, Da gab es statt Hoffen großes Bangen. Der Weg zu lang-die Puste weg,

Das war für mich ein großer Schreck.

Herr Kapitän auf seinem Rad, hat mir dann wieder Mut gemacht: Er kam ganz schnell mit kleinem Boot

Das war die RETTUNG nicht der TOD!


KEUKENHOF

 

Rot – blau – lila – gelb

leuchtet weit das Tulpenfeld,

die Sonne lacht, der Himmel blau,

der Reiseleiter macht uns schlau:

7 Millionen Tulpen von Hand gepflanzt,

14 Millionen Menschen erfreuen sich am

Glanz!

Ein Lindwurm von Menschen schiebt sich durchs Gelände, man sieht weder den  Anfang,

noch das Ende!

Die Beete sind variabel gestaltet,

so sieht man Neues und auch viel Altes!

Die Wasserspiele und der Streichelzoo

machen Kinder und Senioren froh.

Keukenhof ist bezaubernd schön,

rundum kann man Tulpenfelder seh‘n.




Käsestadt  GOUDA

Gouda ist jetzt unser nächstes Ziel,

denn von Käse verstehen Niederländer viel!

Käse gibt es in GRÜN, ROT und BRAUN,

ob jung, ob alt, man glaubt es kaum.

Die Zunge und der Gaumen

genießen es zum Erstaunen.

Hier kauft man sich an Käse arm,

die Stadt hat aber einen großen Charme.

Urbanes Leben, Stadt, Kultur

von Hast und Eile keine Spur!

Die Architekten hatten hier

die Stadtansicht gut im Visier.


DELFT

Blau – Weiß ist die Keramik von Delft

von den Chinesen kam die blaue Glasur, die von Ihnen hergestellt,

Doch als China die Glasur verbot, war das Werk vom Ruin bedroht!

Als das Verbot dann beigelegt, wurde die Gewinnzone angestrebt.

Die Preise sind exorbitant, das war mir gar nicht so bekannt.

Ich warnte meine Kinder: „Werft nicht die Keramik von Delft aus dem Schrank,

das ist wie eine sichere Bank!

Das gehört in den Tresor für schlechte Zeiten, für den Wert kann man vielleicht einmal Essen bereiten!“



ZAANSE SCHANZ

12 Windmühlen und viele kleine blaue Hütten,

die dieses Museumsdörfchen schmücken.

Die Wege gepflegt, die Werkstätten auch, so ist es bei den Bäckern und Klompje Makers Brauch!

Viele Wasservögel, auch Nilgänse schwimmen herum.

Der Dohlen Vater füttert die Braut, die auf dem Nest sitzt und Feinde vergrault!

Sind die Jungvögel geschlüpft, wird gefüttert weil das Junge hinter den Eltern her hüpft.

Schafe, Ziegen, Lämmer fressen friedlich Gras

mir machen die Menschen Massen so gar keinen Spaß,

Das schlägt es den Boden raus aus dem Fass,

1,25 Euro kostet das Klo und ist weil‘s eins gibt auch noch froh!

Die Fahrt zum Hotel war uns sehr willkommen

Aber vorher haben wir vom China Buffet genommen,

Das sehr schmackhaft war und uns inspiriert,

auch sowas mal zu Hause serviert!

Ja das hat uns sehr gemundet, das haben wir laut und lobend bekundet.

Abends haben wir gesessen in froher Runde

und erzählt bis zur vorgerückten Stunde.



ROTTERDAM

 

Eine Stadt, die supermodern,

wirkt wie eine Stadt vom anderen Stern!

Europas Größter Seehafen,

zweitgrößte Stadt von Neederlands

macht Architektur weltbekannt.

Die Kubushäuser in gelb und weiß

sind dafür ein echter Beweis.

Das Alte hat der Krieg zerstört,

das Neue jetzt dahin gehört.

Aktiv und innovativ sind die

Menschen die hier planen!

Das bringt die Zukunft, man kann es erahnen.

Die Markthalle ist ein riesen Areal

Mit Essen - Trinken - Ständen in großer Zahl!

Am Marinemuseum steht nun unser Bus,

der uns jetzt zu den Mühlen fahren muss.




GRONINGEN

Es beginnt der letzte Tag der Reise:

Wir standen alle zur Abfahrt bereit, doch wir hatten etwas Wartezeit- der Bus war zugeparkt und konnte nicht los, für den Busfahrer gar nicht famos.

Die Fahrt ging nach Norden über den Absperrdeich. Wir bestaunten den großen Polder-Bereich (Neulandgewinnung)

Für Wasservögel ein Garten Eden, sie können nun im Süßwasser leben.

Eine schwere Sturmflut 1953 forderte 1836 Leben, 200 tsd. ha Land wurden überflutet, 200 km Deichbrüche, 100 tsd. Menschen mussten evakuiert werden. Darum waren und sind die Niederlande Experten im Deichbau!

Groningen wurde unser nächstes Ziel,

Die gemütliche Stadt hat Studenten ganz viel!

Wir waren im „FORUM“ auf dem Dach (45hoch)

und sahen auf die kleinen Häuser herab.

Eine gute Atmosphäre hat diese Stadt, die viele junge Bewohner hat. (Jeder 2. Bürger ist unter 35 Jahre)

Die Marini Kirche mit romanischem Turm  (97 m)

hat seit dem 15. Jahrhundert standgehalten

manchem Sturm!

Eine Idylle ist der Blick am Kanal mit den Hausbooten und dem Wohnareal.

Hier muss ich kurz pausieren und genießen,

ich sehe aus dem Heck eines Kahns junges Grün sprießen.

Im Reitdiephaven liegen viele Yachten dort sind auch die „Bunten Häuser“, zu betrachten!

Verweilt hätt ich ganz gerne noch eine Weile;

aber der Reiseleiter drängte zur Eile!

Weiter muss es nach Bremen gehen, da wollen wir uns auch noch etwas umsehen!


Hansestadt Bremen


Die Fahrt ging weiter Richtung BRD.

An der Grenze wollte man unsere Passporté!

Kein Zöllner besah sich den Kofferraum, ob wir da etwa Drogen oder Pygmäen verstau‘n!

In Bremen haben wir dann Rathaus, Roland und Dom besehen.

Im Dom fanden wir auch die „Arme Kirchenmaus“,

die auf der Treppe hockt seit Erbauung vom Haus!

Besonders ist auch die Fensterrosette vom Orgelprospekt bis unter die Decke!

Das Märchen der Gebr. Grimm von den Bremer Stadtmusikanten, begeistert heute noch Kinder - Omis - Eltern - Tanten!

Esel - Hund - Katze - Hahn lehnen sich ans Rathaus an.

Wer den Schlitz im Gully-Deckel spickt mit Geld

sein Gesicht sich prompt erhellt: Kikeriki kräht‘s aus der Tiefe, wenn die nächste Münze fällt, Katz miaut und Hund der bellt- der Esel schreit IAAA IAAA!

Das ist schön und gleich noch Mal!

Aber der Bus fährt zum Rhododendron Garten

und kann darum nicht lange warten!

Aber wir wollten nicht so lange bleiben bis die Knospen schöne Blüten zeigen.

Die Zeit wird knapp, die Uhr tickt weiter, immer lustig immer heiter.

Es wird gesungen und gelacht




Eine wunderbare Reise mit Kaiserwetter, schönen Erlebnissen, gutem Essen und einem sehr liebenswerten Chinesischen Charmant Club geht ihrem Ende entgegen.


Vielen Dank, dass wir dabei sein durften.


Angelika & Traute vom Begegnungscafe´ Grosslohe




 
 
 

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